Titelfoto: Ein Teil des „Tricklfalles“
Foto links: Vor dem „Dachserfall“:
vl.: Traudi, Heidi, Margot, Josef, Laura und Elfie
Wenn nicht bei der Schneeschmelze, wann sonst sollte man Wasserfälle besuchen?
Dieser Frage folgend, wanderten die sechs Kameraden vom öffentlichen Parkplatz bei der Kirche Abtenau nach Südwesten zum Heimatmuseum des Tennengauer Ortes. Dort angekommen, wurde rasch zu einem Foto zusammengestellt, welches ein freundlicher Bub dort hilfsbereit schoss.
Anschließend bog man nach Süden auf den „SalzAlpensteig Nr. 12“ ab und bewanderte diesen entgegen dem Uhrzeigersinn. Auf einem Waldweg ging es zunächst gemütlich neben dem Schwarzenbach voran, bevor der Anstieg zum „Tricklfall“ erfolgte. Schon von der Ferne war das Tosen des Gefälles zu vernehmen bis dieses nach ca. dreißig Minuten erreicht wurde.
Leider konnte man dort wegen des starken Bewuchses nur einen Teil des Wasserfalls einsehen, aber man konnte erahnen wie viele Wassermassen zu Tal stürzten.
Nach einer kleinen Verweildauer erfolgte der Weiterstieg zum „Dachserfall“. Auf einer Schneid angekommen verblasste das Rauschen des Tricklfalles und in der Ferne konnte man schon das des „Dachserfalles“ hören, welches mit jedem Schritt lauter wurde.
Nach dreißig Minuten war dieser außergewöhnliche Wasserfall erreicht und ließ die Wanderfreunde ob des aus einer kleinen Schlucht stürzenden Wassers staunen.
Da das Wetter plötzlich umschlug und leichter Regen einsetzte, entschlossen sich die Wanderer den Arlstein nur mehr teilweise zu umrunden und nach Abtenau auf dem Weg 120 zurückzuwandern.
Somit wurden in drei Stunden ca. fünfeinhalb Kilometer mit 200 Meter im Aufstieg zurückgelegt.
Der Ausklang erfolgte im Hotelrestaurant „Zur Post“ in Abtenau, wo bei einem gemütlichen Mittagstisch die eingangs gestellte Frage, eindeutig mit „ja“ beantwortet werden konnte.
Josef Schnöll
