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Wanderung auf die Brander Alm

Titelfoto: Die Gruppe mit der Almhütte im Hintergrund

vl: Rosi, Roswitha, Traudi, Franz, Elfi, Laura, Roswitha und Josef

 

Foto links: Im Gastgarten vvnh: links: Elfi, Franz, Roswitha und Rosi

rechts: Laura, Josef, Roswitha und Traudi

 

Die letzte Wanderung vor einer erzwungenen Sommerpause führte die Wanderfreunde nach Ruhpolding im benachbarten Bayern. Vom „Seehaus“ aus erfolgte der Anstieg zur Alm über den alten Almweg, welcher nach einer Kehre eines Forstweges links abbog.

 

Der Karrenweg führte im kühlen Schatten des Waldes gleichmäßig ansteigend, mehrfach den „Rummelbach“ querend, ca. drei Kilometer bergan. Am oberen Ende, noch bevor das Almgebiet erreicht wurde, musste noch ein kleines Steilstück mit Brücken und Stufen überwunden werden.

Nachdem diese Hürde gemeistert war, eröffnete sich den Wanderern das Almgebiet mit der markanten fünfhundert Meter höher gelegenen „Hörndlwand“ im Hintergrund.

Noch ein paar hundert Meter, nun wieder auf einer Forststraße, - und schon war das Wanderziel, die Brander Alm, nach gesamt eineinviertel Stunden erreicht. Das Almvieh weidete um die gekonnt in die Landschaft eingefügte Almhütte und entfachte bei den Wanderfreunden als gleich die Stimmung, die als „Almsommerflair“ so oft beschrieben wird.

 

Bei bester Laune wurde eingekehrt, aus der Vielzahl an einfachen Almgerichten die Brotzeit ausgesucht und bei netten Gesprächen das Kredenzte genossen.

Nach einer ausgiebigen Rast wurde wieder aufgebrochen und die neu errichtete Forststraße für den Abstieg zum Parkplatz genommen. Wie alle Wanderer wurden auch die „Gneiser“ vom friedlichen Almvieh „begrüßt und wieder verabschiedet“.

Als kleine Draufgabe erfrischten sich die Wanderfreunde noch danach im nahegelegenen „Förchensee“ bei einem kleinen Fußbad im ca. 15 Grad kalten Wasser. Damit fand die sieben Kilometer lange Wanderung mit vierhundert Metern im Aufstieg, ihr „erfrischendes“ Ende.

 

Josef Schnöll